49 Bestzeiten in Frankenberg

Trotz der zeitgleich stattfindenden Süddeutschen Meisterschaften fand das Mai-Schwimmfest in Frankenberg. Mit über 500 Meldungen kam allerdings das Gros der insgesamten 1229 Einzelstarts von der SG Erlangen, die damit auch die Pokalwertung souverän für sich entscheiden konnte. Das kleine VfL-Team schaffte es hier auf Rang sieben.

Als richtiger Goldfisch unterwegs war einmal mehr Anna Sophia Jennemann mit 6x Gold, die im Jahrgang 2009 in einer eigenen Liga unterwegs war. Liefen die Kraul- und Rückenstrecken mit Bestzeiten schon richtig gut, so ging es über 50, 100 und 200m Brust noch deutlich nach vorne. Über 50m blieb sie mit 0:42,03 Min. satte 2,41 Sekunden unter der alten Bestmarke. Gleich 5,29 Sek. waren es bei der Endzeit von 1:30,48 Min. über die 100m Distanz. Wer dachte, dass es das Ende der Fahnenstange gewesen ist sah sich getäuscht. Über 200m setzte sie mit der Endzeit von 3:17,61 Min. noch einen oben drauf und pulverisierte die alte Bestmarke um sage und schreibe 8,07 Sekunden. Mit diesen Zeiten rangiert sie in der aktuellen bundesdeutschen Bestenliste auf den Rängen 2 und 3.

Für weiteres Edelmetall in dieser Jahrgangswertung sorgte Nora Wagner, die ebenfalls viel Schwung aus dem Trainingslager mitgenommen hat. Mit der Bestzeit über 50m Rücken war sie mit 0:45,72 Min. nicht zuschlagen. Richtig groß war die Freude, als sie als Dritte im 200m Freistilrennen mit der Endzeit von 3:16,21 Min. eine weitere Qualifikationszeit für die Landesmeisterschaften buchen konnte.

Weitere Siege für den VfL holte Tobias Horn (Jg. 2006) mit einem richtig überzeugenden Auftritt. Über 400m Freistil ging es in der offenen Wertung mit der Bestzeit von 5:12,76 Min. auf Rang 5. Stark verbessert zeigte er sich den Siegen über 100m Schmetterling (1:15,62), 200m Lagen (2:44,84) sowie 50m Freistil (0:30,18) und 100m Brust (1:26,61). Über alle Strecken knackte die Qualifikationsnormen für die Landesmeisterschaften deutlich.

Licht und Schatten bei Marie Born (Jg. 2005), die sich insbesondere über die Rückenstrecken stark verbessert zeigte. Über 50m belegte sie mit 0:37,47 Min. Rang 3. Zeigte sie dann 200m Freistil mit der neuen Bestzeit von 2:46,54 Min. ein gutes Rennen, so war dann der Auftritt über 400m (6:13,65) richtig mutlos. Daran konnte auch der starke Endspurt nichts mehr ändern, er zeigte das deutlich mehr drin gewesen wäre.

Stark verbessert zeigten sich Hanna Schmidt-Dege, Arik Wilka und Oliver Mania mit vielen persönlichen Bestmarken. Fischte Hanna 2x Silber und eine Bronze ab, so fügte Oliver einmal Silber und dreimal Bronze den VfL-Konto hinzu. Trotz Silber mächtig geärgert haben dürfte sich Arik, der mit einem verunglückten Start über 200m Delfin seine letzte Chance zur Qualifikation für die „Hessischen“ in den Sand setzte.

Obwohl es nicht zu vorderen Plätzen reichte, durften Vera Berberich, Lisbeth Biber, Mia Heusterberg, Lucia Klös sowie David und Simon Heck rundherum zufrieden mit ihren Leistungen die Heimreise antreten.