62 Medaillen im AquaMar

Mit fast 1088 Meldungen meldete der Marburger Schwimmverein bei der 51. Auflage des Weihnachtskriteriums im Aquamar voll Haus. Im Vergleich der Meldezahlen zum letzten Jahr ging es diesmal doch sichtlich ruhiger zu. Der VfL 1860 Marburg hatte 18 Teilnehmer am Start, die das Jahr mit 62 Medaillen und 59 persönlichen Bestzeiten abschließen konnten.

Mit 6 Siegen erfolgreichste Teilnehmerin im Schimmelreiter-Team war Anna Sophia Jennemann, die in der Wertung Jahrgang 2009 klar den Ton angab. Ging ihr beim Sieg über 200m Freistil (3:05,56) am Ende etwas die Puste aus, so lieferte sie dann in den Sprintstrecken überzeugende Auftritte ab. Beim Sieg über 50m Rücken (0:45,53) machte ihr Vereinskollegin Nora Wagner als Zweite mit 0:47,28 Min. mächtig Druck. Im Sprint über 50m Schmetterling pulverisierten die VfL-Youngster ihre eigenen Rekordmarken mit 0:42,70 bzw. 0:48,54 Min. deutlich und landeten einen weiteren Doppelsieg. Bei den Jungen fischte Pirmin Kaiser über 100m Lagen (1:50,22) Gold ab. Den richtig guten Auftritt rundete er mit jeweils Silber über 50, 100 und 200m Freistil sowie 100m Brust ab. Stark verbessert zeigte sich Konstantin Parshin, der allerdings nicht ganz nach vorne schwimmen konnte.

Im Jahrgang 2008 lieferte Erik Maron reihenweise neue persönliche Rekorde und belohnte sich mit viermal Silber. Sein punktbestes Ergebnis erzielte er mit 0:43,11 Min. im 50m Freistilsprint.

Einen Hattrick legte Alexander Parshin (2007) bei seinen Siegen im Brustschwimmen hin. Über 50 und 100m Freistil sowie 50m Rücken kam er trotz deutlicher persönlicher Rekorde nicht in Medaillennähe. Trotz des Sieges über 200m Freistil (3:16,32) ging bei Elias Hanstein nicht viel zusammen. Allerdings schaffte er dann in der abschließenden 100m Freistil-Entscheidung neuer Bestzeit (1:28,00) und Rang drei noch einen versöhnlichen Jahresabschluss. Deutlich aufwärts zeigt die Leistungskurve bei Vera Berberich, die als Vierte über 200m Brust knapp an einer Medaille vorbeischwamm.

In der Jahrgangswertung 2006 machten bei den Jungen Christopher Kunath, Lennardt Langenbach und Tobias Horn Gold unter sich aus. Mit richtig überzeugenden Leistungen ging es für  Kunath über 50 und 100m Schmetterling mit den Bestzeiten von 0:32,06 bzw. 1:11,00 Min. zum Sieg. Mit etwas schwächeren Auftritten über 50m Freistil (0:28,52) und 50m Brust (0:41,04) folgten weitere Goldmedaillen. Mit drei neuen Bestzeiten und einem kompletten Medaillensatz lief es für Horn richtig rund. Mit 2:52,25 Min. blieb er als Zweiter über 200m Lagen über 12 Sekunden unter seiner alten Bestmarke. Den Sieg über 100m Freistil brachte er mit 1:07,72 Min. unter Dach und Fach. Einen tadellosen Auftritt legte Lenhardt Langenbach hin.  Gleich im ersten Rennen über 50m Rücken setzte er bei seinem Sieg mit 0:35,83 Min. ein Ausrufezeichen. Mit deutlichen neuen persönlichen Rekorden war er über 100m Lagen (1:18,80) und 100m Rücken (1:22,23) nicht zu schlagen. Dreimal Silber sicherte er sich über 50m und 100m Freistil sowie 50m Schmetterling. Oliver Mania und Nikolay Shchedrivyy starteten mit Bestzeiten über 200m Freistil in den Wettkampf und hatten sich den Wettkampfverlauf sicher anders vorgestellt. Leider ging danach nicht mehr viel zusammen, darüber täuscht auch die Silbermedaille von „Olli“ über 200m Rücken nicht hinweg. Vom ersten Start an hoch motiviert unterwegs war Hanna Schmidt-Dege. Über 100m Brust knackte sie als Zweite mit 1:34,44 Min. die alte Bestmarke um 2 Sekunden. Über die doppelt solange Distanz kam sie in neuer Bestmarke von  3:24,06 Min. als Zweite in Ziel. Über 50m Freistil und 50m Schmetterling setzte sich mit Rang drei bzw. Rang 2 der Trend fort. Trotz schwächerer Zeiten ging es im abschließenden 100m  Lagen- und 100m Freistilschwimmen jeweils noch zu Silber. Deutliche  Bestmarken setzten Julia Ermakova und Mary Wegele ohne aber ganz nach vorne schwimmen zu können.

Im Jahrgang 2005 hielt Sophie Wagner die VfL-Farben hoch. Nachdem sie über 200m Freistil und 50m Rücken als Vierte jeweils knapp an den Medaillen vorbei gerauscht war, ging es dann über 50m Freistil und 50m Schmetterling zu Silber. Obwohl es über 50m Brust noch auf Rang drei ging, war dann In den letzten Rennen die Luft raus.

Alisa Padva und Nils Koch konnten die Vereins-Medaillenstatistik mit 3x Gold sowie Silber und Bronze deutlich verbessern.