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Berlin war eine Reise Wert

„Chrissi“ Kunath und Matthias Jost schwimmen in Berlin zu Edelmetall

Mit 898 Teilnehmern aus 45 Vereinen unterstrich das Internationale Schwimmfest des SC Berolina Berlin einmal mehr seine Attraktivität. Mit Insgesamt 3837 Einzelstarts wurden die Zahlen aus den Vorjahren übertroffen. Die riesige  Halle des Europasportparks, mit 10x 50m Bahnen mit großer Anzeigetafel sowie am Ende noch einen 10m Sprungturm, beeindruckt und motiviert zugleich. Vielleicht macht gerade dies den Unterschied aus. Die siebenköpfige VfL-Mannschaft schlug sich mit zwei Medaillen durch Matthias Jost und Christopher Kuanth und insgesamt 40 persönlichen Rekorden bestens. Foto`s

Eine richtige gute Vorstellung lieferte Alexander Kunath (Jg. 2001) mit vier neuen Rekorden ab. Gleich beim ersten Rennen über 50m Freistil zeigte er mit der Bestzeit von 0:25,99 Min. dass da noch mehr geht. Über 200m Lagen blieb er mit  2:32,18 Min. satte 3,5 Sekunden unter der alten Marke. Trotz „Startschwierigkeiten“  lief auch über 50m Rücken top. Mit 0:32,18 Min. hatte auch hier die alte Marke keinen Bestand. Das Beste hob er sich allerdings bis zum Schluss auf. Über 100m Schmetterling explodierte er förmlich und schwamm dem Feld auf und davon. Vielleicht war das auch der Grund, dass die große Anzeigetafel just mit dem Anschlag ausfiel. Mit 1:05,59 Min. unterbot die alte Rekordmarke um 5,22 Sekunden und hat nun schon den Vereinsrekord in Schlagdistanz.

Für eine Überraschung sorgte Matthias Jost in der Wertungsklasse 1998 und älter über 200m Lagen. In neuer persönlicher Rekordzeit von 2:34,53 Min. sicherte er sich die Goldmedaille. Über 100m Brust, 50m Rücken und 50m Freistil setzte er ebenfalls neue Rekordmarken.

Mit Bestzeiten über 100m Brust und 200m Lagen im Gepäck die Heimreise antreten konnte Sophie Kunath. Mit den Plätzen 5 und 6  dürfte sie ebenfalls sehr zufrieden gewesen sein.

Christopher Kunath, (Jg. 2006)  gelang gleich beim ersten Start in Berlin der große Wurf. In der Jahrgangswertung 2006 sprintete er über 50m Freistil mit der neuen Rekordzeit von 0:31,65 Min. auf Rang drei. In der Entscheidung über 200m Lagen reichte die neue Bestmarke von 3:09,15 Min. nicht zu einem Spitzenplatz. Als Vierter in 0:38,07 Min. sprintete „Chrissi“ knapp an einer Medaille vorbei. Beim letzten Start über 100m Schmetterling mobilisierte er noch mal alle Kräfte. Im Ziel blieben die Uhren bei sehr guten 1:35,03 Min. stehen, eine weitere neue deutliche neue Bestmarke.

Tobias Horn, im der gleichen Wertungsklasse am Start, lieferte ebenfalls gute Ergebnisse ab. Sein punktbestes Ergebnis lieferte er über 50m Freistil ab. Mit 0:35,59 Min. blieb knappe zwei Sekunden unter der alten Marke. Mit  3:16,46 Min. knacke er über 200m Lagen blieb er satte 8 Sekunden und dem den alten Rekord.

Hanna Schmidt-Dege und Anne Koch konnten bei ihren Starts die Vorjahreszeiten deutlich verbessern und den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen.

Erstmals in Berlin am Start die Youngster Sophie Wagner, Nele Welk, Elias Hanstein, Mattis Kalmus, Alexander Parshin und Arik Wilka. In der Jahrgangswertung kamen sie trotz Bestzeiten allerdings nicht über Plätze im Mittelfeld hinaus.