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Frankenberg: Maria Konrad top

Mit 1418 Einzelmeldungen lag man bei der 47. Auflage des Maischwimmfestes in Frankenberg zwar deutlich unter der Meldezahl des Vorjahres, trotzdem war die Halle gefühlsmäßig auch diesmal die Halle proppenvoll. Die 10 Teilnehmer des VfL 1860 Marburg trumpften mächtig auf, Christopher Kunath und Maria Konrad schieben sich in der bundesdeutschen Jahrgangsbestenliste weit nach vorne. Mit 337 Punkten rangiert das Schimmelreiterteam in der Mannschaftswertung Rang sieben. 44 Medaillen sowie 32 persönliche Rekorde sorgen für eine sehr gute Vereinsstatistik und zufriedene Mienen bei den Trainer Peter Klotz, Volker Sonthoff, Fabian Reball und Sophie Kunath.

Einen richtigen Lauf erwischte die vierfache Goldmedaillengewinnerin Maria Konrad (2005), die bei ihren Starts jeweils mit neuer Bestzeit ins Ziel kam und sich mit 1373 Punkten den Nachwuchspokal sichern konnte. Über 50m Freistil schlug sie in 0:29,41 Min. als Erste an und schob sich somit in der bundesdeutschen Jahrgangsbestenliste auf Rang 4 vor. Über 50m Brust, 50m Rücken und 50m Schmetterling konnte sie die Normzeiten für die offenen Hessischen Meisterschaften unterbieten. Ihr punktbestes Ergebnis erreichte sie mit 0:37,00 Min. und 549 Punkten im 50m Brustschwimmen. Fünfmal unter der Hessennorm blieb Hanna Benenson (1999), die insbesondere über 100m Brust überzeugen konnte. Mit 1:22,74 Min. qualifizierte sie sich für das Finale ein. Als Zweite ließ sie es dann mit der neuen Bestzeit von 1:21,41 Min. noch einmal richtig krachen. Mit jeweils sechsmal Gold und Silber peppte sie die Medaillenausbeute kräftig auf.

Bei den Herren puschten sich Alexander Kunath (2001) und Matthias Jost gegenseitig hoch. Beide erzielten ihre punktbesten Ergebnisse über 100m Freistil. Schlug Jost mit 0:57,25 Min. und 555 Punkten an, so kam Kunath auf 0:55,62 Min. und knackte mit 605 Punkten erstmals die 600er Schallmauer. Beide blieben damit gleich deutlich unter der alten Bestmarke. Für eine Überraschung sorgte Matthias Jost beim Sieg im 100m Brustschwimmen. In 1:15,94 Min. blieb er fast eine Minute unter der alten Marke und zog ins Finale ein.  Als Dritter unterbot er diese Bestzeit mit 1:15,28 Min. ein weiteres Mal. Über 100m Freistil zogen beide in das Final ein, wo dann auch die Bestzeiten purzelten. Ging es für Alexander mit 0:55,81 Min zu Silber, so blieb für Matthias mit 0:57,06 Min. Bronze.

Dreimal konnte Lukas Plamper (2000) die Hessennorm unterbieten.  Bei seinem Sieg über 50m Rücken erreichte er mit 0:29,75 Min. sein punktbestes Ergebnis.  Zweimal Silber und Bronze fischte er 50m Freistil (0:26,52) und 200m Rücken (2:28,83) bzw. 100m Freistil (0:57,97) und 50m Schmetterling (0:30,50) an.

Top in Form präsentierten sich auch die VfL-Youngsters. Seit Wochen liefert Christopher Kunath (2006) eine Top Zeit nach der anderen ab. Bei seinem Sieg über 50m Freistil setzte er mit 0:31,82 Min. ein dickes Ausrufezeichen. Weitere Siege gab es über 100m Freistil (1:2,03) und 50m Schmetterling (0:37,71) Immer besser in Schwung kommen mit guten Bestzeiten auch Hanna Schmidt-Dege und Tobias Horn. Sorgte Hanna über 200m Brust (3:38,41) für den einzigen Sieg, so ging es für Tobias mit zweimal Silber und einer Bronzemedaille gleich dreimal auf das Podest. Nikolay Shchedrivyy schwamm über 50 und 100m Brust  mit neuen Bestzeiten unter die Top-Ten. Dieses Ziel verpasste Oliver Mania bei seinen Starts knapp.