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Die 42. Auflage des Frankenberger Maischwimmfestes erlebte mit 1466 Meldungen einen Teilnehmerrekord und bot somit einen absoluten Kontrast zum Wettkampf am letzten Wochenende in Kirchhain. Die Stimmung in der voll besetzten Frankenberger Schwimmhalle war absolut top und trieb die Schwimmer zu Bestzeiten. 61 hatten allein die Starter des VfL 1860 Marburg zu vermelden, Aktive des TSV Kirchhain hatten 26 neue Einträge in der Rekordliste.
Bei den älteren Jahrgängen schwammen Dominik Plamper (Jg. 97 / VfL) und Laura Sell (Jg. 96/ Kirchhain) jeweils mit drei neuen Bestmarken in Medaillenränge vor. Besonders gefreut haben dürfte es die beiden, dass sie weitere Pflichtzeiten für die Hessischen Jg. Meisterschaften in Darmstadt buchen konnten. Unterbot Dominik Plamper über 100, 200 und 400m Freistil (1:01,48/2:17,76/4:54,75) und 100m Rücken (1:14,54) die Norm, so buchte Laura Sell das Ticket mit 3:11,73 Min. im 200m Brustschwimmen. Die „Quali“ schaffte auch Sarah Ritter (VfL) über 200m Brust. Mit der Endzeit von 3:07,60 blieb sie deutlich unter der Norm. Nicht ganz rund lief es für Tobias Lenz, nur die Zeit über 100m Schmetterling brachte einen neuen persönlichen Rekord. Auch Johanna Mankel (VfL) schwächelte etwas, hielt sich aber mit Medaillen über 100m Freisil, 100m Lagen und 200m Brust schadlos. Trotz persönlicher Rekorde reichte es für Nina Dehnert und Leonie Ulrich (beide Kirchhain) nicht zu vorderen Plätzen.
Die Bäderdirektion hat alle Vereine darüber informiert, dass an den beweglichen Ferientagen kein Training stattfinden kann. Die beweglichen Ferientage sind Freitag 18.5. sowie Freitag 8.6.2012.
Nur 9 Vereine fanden den Weg in das Hallenbad Kirchhain. Für die 15. Auflage des Sprinter- und Nachwuchsschwimmfestes des TSV Kirchhain ein Negativrekord. Positiv der daraus resultierende Medaillenregen für die einzelnen Starter. Natürlich stand neben der Jagd nach Pflichtzeiten der Nachwuchs im Vordergrund. Mit 21 Teilnehmern hatte der VfL 1860 Marburg die zahlenmäßig größte Mannschaft am Start.
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Warum sind Schwimmer eigentlich so unsortiert? Nach jedem Wettkampf tauchen Sachen auf, die herrenlos herumliegen. Erstaunlich, dass das nicht Schwimmern und Eltern auffällt. Deshalb hier der Versuch einer Börse.



Beim Oranier-Meeting in Dillenburg gab es durch Marco Koch, Paul Biedermann, Marco de Carlo und Johannes Dietrich Spitzenergebnisse. Weltmeister Paul Biedermann testet seine Form über 100 Meter Freistil in 50,98 Sekunden und mit 56,10 Sekunden über 100 Meter Schmetterling. Hier lag er jeweils klar vorn. Über 50 Meter Freistil in 23,58 Sekunden musste er sich mit dem zweiten Rang zufriedengeben. Der Sieg ging hier in 23,24 Sekunden an den deutschen Meister und Sprintspezialisten Marco di Carli (Frankfurt/Main). Absolut Top unterwegs der deutsche Brustspezialist Marco Koch, der unter anderem über 50m Brust mit Bahnrekord von 0:28,41 Min. siegte. Johannes Dietrich setzte als Sieger auf der 50m Delfin-Sprintdistanz in 0:25,21 Min. einen neuen Bahnrekord. Für die Aktiven des VfL 1860 Marburg und TSV Kirchhain gab es jedenfalls jede Menge abzuschauen. Zufrieden konnten die heimischen Starter die Heimreise antreten, gab es doch jede Menge persönliche Rekorde. Die rund 600 Teilnehmer und 3099 Einzelmeldungen waren Rekordzahlen, sorgten aber gleichzeitig für einen überlangen Wettbewerb.
Es war wieder einmal schön und man kann feststellen, dass die Schwimmer einmal mehr einen guten Draht zum Wettergott hatten. Das riesige Feuer, so ein großes hatten wir noch nie, hätte sicherlich einige Besucher mehr verdient gehabt. Viel Spaß hatten die Kinder natürlich beim Ostereiersuchen. Bis auf zwei wurden alle gefunden, ein sehr gutes Ergebnis. Nach dem man sich mit gegrillter Wurst und Steak gestärkt hatte, versuchte sich alt und jung beim "Stockbrot". Ein Erlebnis, wenn auch die ein oder andere Portion ein Raub der Flammen wurde. Gegen 18:00 Uhr konnte österlich eingestimmt der Heimweg angetreten werden.