Aktuell
Klare Staffelsiege in Battenberg

Das diesjährige Montbatton Schwimmfest des TSV Battenberg fand mit über 700 Einzelmeldungen deutlich mehr Zuspruch als im letzten Jahr. Höhepunkt war der Rekordversuch der Dillenburgerin Rianna Rose den deutschen Jahrgangsrekord über 50m Freistil für den Jahrgang 2005 zu unterbieten. Im Ziel zeigten die Uhren aller vier Kampfrichter dann 0:26,95 Min. und somit verpasste sie zunächst um ganze 3/100 Sekunden die aus dem Vorjahr stammende Rekordmarke der Münchnerin Zachenhuber knapp. Im Sprintfinale griff sie den Rekord erneut an und knackte dann im zweiten Anlauf mit 0:26,91 Min. die alte Rekordmarke.

Viel Licht gab es auch für die Aktiven des VfL 1860 Marburg. Klare Siege in der offenen Wertung gab es in den Mix-Staffeln für das Schimmelreiter-Team. In der 4x50m Freistilstaffel (Emma Fischer, Matthias Jost, Lukas Plamper und Alexander Kunath) distanzierte man mit der Endzeit von 2:01,69 Min. den Frankenberger SV deutlich. Auch in der Freistilstaffel gab es eine deutliche und klare Entscheidung. Startschwimmer Lukas Plamper gab Emma Fischer bereits einen guten Vorsprung mit auf den Weg. Fischer, die insgesamt einen Klasse Wettkampf ablieferte, konnte den Vorsprung nicht nur halten sondern konnte in gar noch vergrößern. Für Matthias Jost und Schlußschwimmer Alexander Kunath war es dann nur noch eine Formsache den Sieg in 1:47,29 Min. souverän nach Hause zu bringen. Große Freude am Wettkampfende bei Alexander Kunath, der mit insgesamt 3103 Punkten als bester männlicher Teilnehmer ausgezeichnet wurde.

Einmal mehr besondere Spannung brachten die Finals der punktbesten Teilnehmer am Wettkampfende. Eigentlich sind alle nach einem anstrengenden Wettkampftag mehr oder weniger platt und umso erstaunlicher, dass sogar noch die eine oder andere Bestmarke gibt. Im Herrenfinale Jahrgang 2005 und jünger kamen die Favoriten vom VfL Marburg und TSV Kirchhain. Im Sprintfinale über 50m Freistil setzte sich Christopher Kunath mit 0:30,64 Min. durch. Rang zwei und drei gingen an Louis Krück, gefolgt Jakob Kömpf. Mit Alexander Kunath und Jakob Schul hatten sich gleich zwei VfLer für  „großen“ Finale über 100m Freistil qualifizieren können. Alexander Kunath wurde letztlich der Favoritenrolle gerecht und holte mit neuem persönlichem Rekord von 0:55,42 Min. den Ehrenpreis.

In den Jahrgangsentscheidungen gab es neben vielen Siegen auch einige neue persönliche Rekorde. In einer unglaublichen Form präsentieren konnte sich Emma Fischer in der Wertung Jahrgang 2004. Gleich beim ersten Auftritt über 100m Rücken setzte sich mit 1:14,09 Min. ein dickes Ausrufezeichen. Den richtigen „Knaller“ legte sie dann im 50m Freistil-Sprint hin. Mit 0:29,11 Min. war ihr der Sieg nicht zu nehmen und mit exzellenten 558 Punkten erreichte sie eines der punktbesten Ergebnisse im Damenbereich. Bei seinen sieben Siegen ebenfalls einen sehr guten Eindruck hinterlassen konnte Christopher Kunath (Jg. 2006). Sein punktbestes Ergebnis erreichte der Youngster mit 335 DSV Punkten im Freistilfinale über 50m Freistil.

Rundherum zufrieden auch Nils Koch (Jg. 2003) mit gleich vier Bestzeiten. Sein persönliches Highlight setzte er quasi am Wettkampfende. Über 400m Freistil zeigte er Biss und schwamm im Alleingang einen klaren Start- Zielsieg heraus. Mit der Endzeit von 4:59,22 Min. blieb er nicht nur deutlich unter seiner alten Bestmarke, sondern knackt auch erstmals die 5:00 Minutengrenze. Flott unterwegs auch Lukas Plamper (Jg. 2000) bei seinen Siegen über 50m Freistil (0:26,21), 50m Schmetterling (0:29,10) und 50m Rücken (0:30,89). Obwohl er 6x Gold aus dem Wasser fischen konnte, war Jakob Schul mit der ersten Wettkampfhälfte überhaupt nicht zufrieden. „Irgendwie flutscht es nicht richtig!“ sein Statement n der Mittagspause an Trainer Peter Klotz. Und dann in der zweiten Hälfte war dann das große Feeling wieder zurück. Über 100m Lagen kam dann mit der Bestzeit von 1:08,31 Min. das Lachen zurück. Noch breiter wurde das Grinsen beim souveränen Sieg über 200m Brust. Hier blieb er mit 2:44,74 Min. satte 6,7 Sekunden unter seiner alten Marke.

Hanna Schmidt-Dege, Sophie Wagner, Hannah Lambrecht, Tobias Horn und Arik Wilka setzten die technischen Vorgaben von Trainer Peter Klotz bestens um und konnten neben Bestzeiten auch die eine oder andere Medaille abfischen. Überzeugend auch die Youngster Pimin Kaiser, Elias Hanstein, Mattis Kalmus, Annabelle Römer und Nora Wagner, die bei der Medaillenvergabe kräftig mitmischen konnten.