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Lukas Plamper mit Vereinsrekord

Vor den anstehenden Hess. Jahrgangsmeisterschaften bot das Otto-Springer-Schwimmfest Gelegenheit noch die eine oder andere Norm zu unterbieten. Mit knapp 800 Einzel-Meldungen kam man nicht ganz an die Vorjahreszahl heran, trotzdem wurden in den verschiedenen Wertungsklassen sehr gute Leistungen abgeliefert.

Die 21 Teilnehmer  des VfL 1860 Marburg lieferte reihenweise Topergebnisse ab, was mit dem Vereinsrekord durch Lukas Plamper mit 0:29,68 Min. über 50m Rücken und 57 Bestzeiten und insgesamt 60 Medaillen sowie Rang zwei in der Mannschaftswertung eindrucksvoll unterstrichen wird. Gleich zu Wettkampfbeginn gab es mit der offenen Freistilstaffel ein Highlight. Von Beginn an setzte sich das VfL 1860 Marburg vom Feld ab und schwamm in der Besetzung Alexander Kunath, Hanna Benenson, Lukas Plamper und Sophie Kunath mit 1:49,78 Min. einen sicheren Sieg heraus.

Zur Freude von Trainer Peter Klotz richtig flott unterwegs Hanna Benenson, Lukas Plamper, Matthias Jost, Alexander Kunath, Jakob Schul und Nils Koch. Mit 612 Punkten über 50m Freistil (0:25,06) lieferte Alexander Kunath eines der besten Ergebnisse der Veranstaltung ab. Matthias Jost überzeugte mit Bestzeiten bei allen Starts. Höhepunkt war das 100m Freistil-Rennen. In 0:55,42 Min. schlug er als Erster an und unterbot seine alte Rekordmarke um satte 1,6 Sekunden. Mit 611 Punkten knackte er erstmals die 600 Punktemarke. Obwohl Hanna Benenson im 50m Freistilsprint mit 0:29,25 Min. die eigene Bestmarke knapp verpasste, schwamm sie einen ungefährdeten sieg nach Hause.

 

Einen unglaublichen Wettkampf lieferte Jakob Schul (Jg. 2003) ab. Reihenweise pulverisierte er seine alten Bestmarken und zeigte sich bestens vorbereitet für die Meisterschaften. Über 200m Brust und 400m Freistil knackte mit 2:51,50 Min. bzw. 4:49,72 Min. erstmals die 3:00 und 5:00 Minuten-Marke. Herausragendes Ergebnis für Nils Koch (Jg. 2003) waren die 200m Freistil, hier ging es in persönlicher Rekordzeit von 2:20,28 Min. auf Eins.

Unterschieden mit jeweils Silber und Bronze ging das Vater-Sohn Duell zwischen Volker und Jannis Sonthoff aus. Den direkten Vergleich über 100m Brust konnte Jannis mit 1:22,56 Min. klar für sich entscheiden.

Hannah Klein (Jg. 2002) fischte über 200m Freistil und 100m Brust Gold und Bronze ab. Bei den Jungen in dieser Jahrgangswertung David Lüddecke und Jannis Sonthoff auf das Siegerpodest. Mit zwei Frühstarts recht unglücklich agierte Vincent Neeb, die damit sichere Medaillen verpasste.

Starke Auftritte zeigten die von Volker Sonthoff betreuten Maria Konrad und Felix Mankel im Jahrgang 2005. Ein dickes Ausrufezeichen setzen konnte Maria als Siegerin im 100m Brustschwimmen mit der Endzeit von 1:24,18 Min. setzen. Rund lief es auch für für Felix, der im 50m Freistil- und Brustsprint nicht zu schlagen war.

Die von Sophie Kunath trainierten Youngster Anastasia Haab, Arik Wilka, Elias Hanstein, Nickolay Shchedrivyy und Hanna Lambrecht lieferten mit vielen neuen Bestmarken und Medaillen einen übrzeugenden Wettkampf ab.