Aktuell
Pokale für Jakob, Alex, Christopher und Nora beim Weihnachtskriterium

Mit fast 1500 Meldungen voll Haus meldete der Marburger Schwimmverein bei der 50. Auflage des Weihnachtskriteriums im Aquamar. Somit dürfte die Veranstaltung eine der traditionellsten Schwimmveranstaltungen in Deutschland sein.  Bis zur Schließung des Luisabades mehr oder Kult mit, wenn dann am Samstagabend der Nikolaus mit dem Boot zu den Teilnehmern kam, einem unglaublichen Flair. Bei der diesjährigen Veranstaltung gab es mit dem deutschen Rekord der Masters in der Klasse 120 – 159 Jahre ein anderes Highlight. Das MSV-Quartett Steffen Dommermuth, Christian Meißner, Peter Böhm und Fabian Grün blieb mit der Endzeit von 03:39,49 Min. gleich mehrere Sekunden unter der alten vom TV Kempten gehalten Rekordzeit. Glückwunsch!

Auch für die Aktiven des VfL 1860 Marburg lief es bei der letzten Veranstaltung 2017 mit 43 Medaillen und 43 Bestzeiten rund.

Beim letzten Rennen im Wettkampf über 50m Freistil traf VfLer Alexander Kunath (Jg.2001) gleich auf fünf Starter des SV Gelnhausen. Im Vergleich der durchweg älteren Konkurrenten konnte er sich als Dritter bestens behaupten und es ging in 0:25,37 Min. auf Rang 1 seiner Altersklasse. Eine weitere Klassezeit erreichte er mit 0:55,46 Min. über die 100m Freistilstrecke.

Von Müdigkeit nichts zu spüren gab es bei Jakob Schul (Jg. 2003), der den Fokus auf die 50m Mehrkampfentscheidung gelegt hatte. Mit Siegen in Rekordzeit über 50m Rücken (0:31,88), 50m Schmetterling (0:29,46) und 50m Brust (0:34,24) legte er den Grundstein für den Pokalgewinn.

Deutlich fiel die Pokal-Entscheidung in der Wertung Jg. 2006/2007 zu Gunsten von Christopher Kunath aus. Auch schwamm mit drei überlegenen Siegen über 50m Rücken (0:34,27), 50m Freistil (0:30,34) und 50m Schmetterling (0:35,25) zum Pokalgewinn.

Eine dicke Überraschung gab es bei den Jüngsten in der Pokal Wertung 2008/2009. Als Dritte in die Wertung kam Nora Wagner (Jg. 2009) und somit den einen oder anderen Mitbewerbers des älteren Jahrgangs ausstechen konnte.

Mit 5x Gold als eifrige Medaillensammlerin fungierte Sophie Kunath (Jg. 1999), die unter anderem über 200m Brust mit 2:56,29 Min. eine Klassezeit ablieferte. Mit Volker Sonthoff (1972) startete ein weiterer Trainer und zeigte den Jungspunds wo es hingehen kann. Überzeugend seine Bestzeiten über 50m Freistil und 200m Lagen.

Wertung 2002: Einmal mehr ganz cool ging Jannis Sonthoff den Wettkampf an. Verpasste er als Vierter über 50m Rücken noch den Sprung auf Treppchen noch knapp, so lief es mit Rang zwei und neuer Bestzeit im 50m Freistilsprint besser. Einen „geschenkten“ Tag hatte David Lüdecke nach der Disqualifikation wegen  über 50m Freistil und Rang 7 im 100m Brustschwimmen.

Wertung 2003: Neben dem Pokalsieger Jakob Schul gingen Alina Welk und Tobias Mankel an den Start. Jeweils Rang vier über 100m Lagen bzw. 100m Brust waren die besten Platzierungen.

Wertung 2005: Marie Born, Hannah Lambrecht, Sophie Wagner und Felix Mankel gaben in dieser Wertung ihre Visitenkarte ab. Die erste Medaille fischte Felix Mankel mit Rang 3 im 100m Brustschwimmen ab, ebenso Sophie Wagner (1:37,22). Über die doppelt solange Distanz ging es Sophie Wagner dann mit neuer Bestzeit von 3:22,81 Min. zu Gold. Zweimal Vierte an einem  Podestplatz vorbei ging es für Marie Born über 50 und 100m Schmetterling. Top-Ten Platzierungen gab es für Hannah Lambrecht, die bei allen Starts deutliche neue Bestmarken setzen konnte.

Wertung 2006: Neben Seriensieger Christopher Kunath fischte Nele Welk über 100m Lagen eine weitere Goldmedaille aus dem Bassin. Eine überzeugende Bilanz hat mit viermal Silber und zweimal Bronze hat Hanna Schmidt-Dege aufzuweisen. Ihr punktbestes Ergebnis lieferte sie mit 1:33,11 Min. im 100m Brustschwimmen ab. Kampfgeist bewies einmal Anne Koch, die insbesondere über 200m Lagen überzeugen konnte. Unglücklich verlief der Start in den Wettkampf für Anastasia Haap. Über 50m Rücken wurde sie wegen eines angeblichen Fehlers bei der Wende disqualifiziert. Obwohl Videoaufnahmen deutlich zeigten, dass sie angeschlagen und „fehlerfrei“ gewendet hatte, gehen die Wettkampfregeln von einer Tatsachenentscheidung aus und schließen somit die Rücknahme aus. Ihre besten Platzierungen erzielte sie jeweils als Neunte über 50m Brust und 100m Freistil.

Wertung 2008: Leon Ambach, einziger VfL-Starter schlug sich bei seinem Debüt mit jeweils Rang fünf über 50m Rücken bzw. 50m Freistil bestens.