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Silber und Bronze bei den Hessischen für Christopher Kunath

Rundherum zufrieden kann das Trainer Quartett des VfL 1860 Marburg auf die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften zurückblicken. Vom VfL hatten sich 7 Aktive für die Landesmeisterschaften in Wiesbaden qualifizieren können, die beim  Saisonfinale mit Silber und Bronze sowie 15 persönlichen Rekorden überzeugen konnten.

Im Vorfeld hoch eingeschätzt wurde der von Fabian Reball und Carolin Dietzsch betreute Christopher Kunath (Jg. 2006), der aufgrund seiner letzten Resultate in den erweiterten Kader des HSV-Kaders für den Süddeutschen Ländervergleich berufen wurde. Gleich beim ersten Rennen über 200m Freistil wurde er dieser Einschätzung gerecht. Die neue Bestzeit von 2:40,41 Min. reichte zu Rang 5. Gab es über 200m Rücken und 100m Lagen noch weitere Top-Ten Platzierungen, so pulverisierte er über 100m Rücken mit 1:22,88 Min. seine alte Bestmarke um über 5 Sekunden und schwamm auf Rang zwei vor. Die Silbermedaille verlieh ihm dann über 400m Freistil Flügel und so blieb er mit 5:48,09 Min. statte 7 Sekunden unter seiner alten Marke. Spannend verlief das Rennen über 100m Freistil, wo man anhand der Meldeliste nicht unbedingt den großen Wurf erwarten konnte. Aber gleich von Beginn an zeigte Christopher Biss und konnte sich dann in einem fulminanten Endspurt in 1:11,28 Min. auf Rang drei vorarbeiten.

Einen ausgezeichneten Wettkampf liefert auch Maria Konrad (Jg. 2005) ab. Gleich beim ersten Start konnte die junge VfLerin im 100m Brustschwimmen ein Ausrufezeichen setzten. Mit der neuen persönlichen Rekordzeit von 1:26,02 Min. verpasste sie als Vierte den Sprung auf das Podest. Unter Trainer Volker Sonthoff zeigte sich technisch weiter verbessert und konnte somit über 100m Lagen (1:19,79) und 100m Freistil (1:10,34) jeweils mit Rang 7. unter die Zehn Besten vorschwimmen.

Nach einer krankheitsbedingten Trainingspause lief es für Alisa Padva (2004) recht gut. Verpasste sie über 100m Lagen mit 1:21,15 Min. die eigene Bestmarke noch knapp, so lief es über 100m Rücken besser. Mit 1:15,64 Min. unterbot sie die alte Bestmarke knapp und schwamm als Sechste unter die Top-Ten.

Mit Rang 6 und 8 über 100m Brust (1:21,17) und 400m Lagen (5:30,70) standen für Jakob Schul (2003) ebenfalls zwei Top-Ten Platzierungen. Trainer Peter Klotz war vom Auftritt angetan und stellte fest: „ technisch eine richtige Augenweide, wir sind auf einem guten Weg“.

Viel vorgenommen hatte sich Emma Fischer (2004) über 100m Rücken. Aber nach dem Abrutschen am Start und der damit verbundenen Disqualifikation war alles schon vorbei, unglücklicher kann ein Wettkampfbeginn nicht verlaufen. Über 100m Freistil kam sie mit 1:08,31 Min. und verpasste den eigenen Rekord nur knapp.

Im Jahrgang 2006 waren mit  Lennardt Langenbach und Tobias Horn weitere VfLer am Start, die die harten Normen unterbieten konnten. Lennardt machte die Nervosität mächtig zu schaffen und somit ging nicht viel zusammen. Sein bestes Ergebnis erreichte er 100m Brust mit 1:46,81 Min. Cool und technisch stark verbessert ging Tobias Horn den Wettkampf an. Verpasste er als 14. über 100m Lagen mit 1:35,30 Min. seine Bestmarke noch knapp, so langte er über 100 und 400m Freistil (1:21,58/6:14,14) zu und setzte neue persönliche Rekorde.