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Stadtallendorf: Youngster überzeugen

Die dritte Auflage des Udo-Schneider-Gedächtnis-Schwimmfestes in Stadtallendorf fand auch in diesem Jahr nicht die gewünschte Resonanz. Positiv ist, dass es überhaupt stattgefunden hat, bietet das Stadtallendorfer Bad doch ideale Bedingungen. Bedingt durch die geringe Meldezahl entschied man sich nur auf vier Bahnen zu starten um den Aktiven etwas „Luft“ zu geben. Allerdings machte sich das bei dem einen oder anderen Aktiven mit einem strammen Wettkampfprogramm bemerkbar. Mit 18 Teilnehmern hatte der VfL 1860 Marburg das größte Team am Start. Richtige gute Akzente mit vielen neuen Bestzeiten setzten konnten die VfL-Youngster Annabelle Römer, Leon Ambach, Pirmin Kaiser und Nora Wagner in den Jahrgängen 2008 und 2009. In der Wertung Jahrgang 2007 starteten Vera Berberich und Elias Hanstein für den VfL. Lief es für Vera über 50 und 100m Brust mit Bestzeiten richtig rund, so baute Elias einige technische Fehler ein. Nichtdestotrotz reichte es über 50 und 200m Brust zum Sieg.

Mit 8 Aktiven war der VfL in der Jahrgangswertung 2006 stark vertreten. Siege gab es durch Tobias Horn (200m Freistil), Lennardt Langenbach (200m Lagen und 100m Rücken), Oliver Mania (200m Rücken) und Nele Welk (100m Rücken / 200m Lagen). Für die punktbesten Ergebnisse dieser Wertungsklasse sorgten Nele Welk, Tobias Horn und Hanna Schmidt-Dege. Weiter gut in Szene setzen konnten sich mit Medaillenplatzierungen Anne Koch und Nikolay Shchedrivyy.

Im Jahrgang 2005 erwischte Marie Born mit fünf neuen Bestmarken einen Sahnetag. Gleich drei Minuten-Barrieren knackte sie über 100m Schmetterling (1:39,88), 100m Freistil und 200m Freistil (1:19,41/2:59,70).  Schwer in den Wettkampf fand Hannah Lambrecht, die die guten Trainingseindrücke erst bei den letzten Starts über 50m Brust und 50m Freistil bestätigen konnte.   Obwohl Sophie Wagner dem VfL-Konto zwei Goldmedaillen hinzufügen konnte, hatte sie gebrauchten Tag erwischt an dem nicht viel zusammen ging. Drei deutliche neue Bestmarken wurden für Lena Schweinsberger notiert, die Silber- und Bronzemedaille über 100 und 200m Brust dürften Motivation für kommende Aufgaben sein.