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Zwei Staffelsiege im Aquamar

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Heiß her ging es in zweifacher Hinsicht im Aquamar beim 34. Otto-Springer Gedächtnis-Schwimmfest. Zum einen sorgten die hohen Außentemperaturen für ein überaus  unangenehmes Raumklima in der Halle, zum Zweiten lieferten sich die Aktiven richtig heiße Rennen. Mit dabei auch 35 Schwimmer vom VfL 1860 Marburg, die mit einer tollen Mannschaftsleistung überzeugen konnten. Insgesamt schlugen 84 Medaillen und 115 persönliche Bestmarken zu Buche, eine ausgezeichnete Wettkampfbilanz.

Gleich zu Wettkampfbeginn kochte die Stimmung bei mit der gemischten 4x50m Freistilstaffel hoch. Das VfL Quartett (Alexander Kunath, Sophie Wagner, Matthias Jost, Sophie Kunath) setzte sich vom Start an die Spitze und ließ bis ins Ziel mit der Endzeit von 1:53,34 Min. nichts mehr anbrennen. Noch deutlicher fiel dann die Entscheidung 4x50m Freistilstaffel in der Wertung 2005 und jünger aus. Hier schwammen Christopher  Kunath, Sophie Wagner, Tobias Horn und Marie Born in neuer Vereinsrekordzeit von 2:12,14 Min. souverän zum Sieg.

Einen besonderen Stellenwert hatte die Veranstaltung für Christopher und Alexander Kunath, war es doch eine letzte Leistungsüberprüfung für die in der kommenden Woche stattfindenden deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. „Das war richtig überzeugend“ so der knappe Kommentar von Trainer Peter Klotz zu den Leistungen seiner Schützlinge. Alexander Kunath (Jg. 2001) steigerte sich über 50m Freistil auf 0:24,56 Min. und erzielte damit 14 von 15 Punkten der altersoffenen Rudolf-Tabelle. Über 200m Freistil lief es ebenfalls absolut top. Mit der Endzeit von 2:00,18 Min. rückt die 2:00 Min. Marke aber immer näher in Reichweite. Christopher Kunath (2006) überzeugte ebenfalls. Als Startschwimmer der Freistilstaffel legt er satte 0:28,84 Min. hin, die allerdings in der Rekordliste nicht anerkannt werden.  Am Wettkampfende schlug er dann im 100m Freistilrennen nochmals zu. Mit 1:02,97 Min. blieb er 1,03 Sekunden unter seiner erst wenige Tage alten Rekordmarke und rangiert damit auf Rang 5 der deutschen Jahrgangsbestenliste.

Wertungen im Detail

Jahrgang 2001 und älter

Hannah Klein (2001) war über 100m Lagen und 50m Freistil siegreich. Trug sich Sophie Kunath (1999) über 100m Brust (1:21,46) und 100m Lagen (1:12,91) in die Siegerliste ein, so taucht Matthias Jost (1998) dort gleich fünfmal auf. Sein punktbestes Ergebnis erzielte er mit 555 DSV-Punkten im Wettbewerb über 50m Brust (0:33,06). Volker Sonthoff (1972), der auch als Triathlet unterwegs ist,  testet über 400m Freistil seine Ausdauer erfolgreich. Mit der Bestzeit von 5:08,68 Min. ging es zur Silbermedaille.

Jahrgang 2003

Einen richtig guten Tag erwischte Nils Koch. Gleich in den ersten beiden Rennen über 100m Schmetterling und 50m Freistil legte er richtig los. Mit 1:11,29 Min. ging es über 100m Schmetterling zu Gold, die 0:29,66 Min. im Freistilsprint „nur“ zu Bronze. Eine weitere Goldmedaille gab es im 50m Schmetterlingssprint,

Jahrgang 2005

Dass sie sich auf den Bruststrecken wohlfühlt zeigte Sophie Wagner mit zweimal Gold und einmal Bronze. Standen über 50 und 100m mit 0:44,35 bzw. 1:33,96 Min. zwei neue Bestmarken, so schwächelte sie auf der 200m Strecke doch recht deutlich. Nach krankheitsbedingter Trainingspause meldete sich Marie Born über 50m Schmetterling (0:42,87) mit Bronze zurück. Obwohl sie in der Medaillenwertung leer ausging, strahlte Hannah Lambrecht am Ende des Tages. Bei jedem ihrer Starts stand am Ende eine deutliche Leistungssteigerung. Und fast hätte es am Ende mit dem Sprung auf das Podest über 50m Schmetterling geklappt. Gleiches trifft auch auf Merle Weide zu, die über 50 und 100m Brust den Sprung auf das Podest verpasste.

Jahrgang 2006

Christopher Kunath, Lennardt Langenbach, Tobias Horn und Oliver Mania gaben in dieser Wertung klar den Ton an. Einen absolut überzeugenden Auftritt legte Lennardt Langenbach hin, der bei jedem Start seine alten Bestmarken regelrecht pulverisierte. Höhepunkt waren die 100m Freistil, hier unterbot er mit 1:13,04 Min. seine Bestmarke nicht nur um 11,3 Sekunden, sondern buchte damit auch das Ticket für die Hess. Meisterschaften. Ebenfalls richtig flott unterwegs Tobias Horn, der in persönlicher Rekord über 50 und 200m Freistil sowie 200m Brust in die Medaillenränge schwimmen konnte. Immer besser in Schwung kommt Oliver Mania, der sich mit Bronze im 400m Freistilschwimmen belohnte. Zwei Siege gab es für Hanna Schmidt-Dege über 100m Schmetterling und 50m Brust. Eine weitere Medaille gab es durch Anne Koch, als Dritte im 50m Brustschwimmen. Trotz neuer persönlicher Rekorde reichte es in dieser sehr starken Wertungsklasse für Anastasia Haap, Julia Ermakova, Mattis Kalmus, Nikolay Shchedrivyy und Lucia Sophie Clös nicht zu Sprung ganz nach vorne.

Jahrgang 2007

In dieser Wertungsklasse mischten Arik Wilka, Alexander Parshin und Elias Hanstein bei der Medaillenvergabe richtig mit. Dreimal ganz nach oben auf dem Podest ging es für Arik Wilka, der insbesondere auf den 50 und 200m Freistil überzeugen konnte. Zweimal Top Alexander Parshin, der die 50 und 100m Brust gewinnen konnte. Obwohl Elias Hanstein zeitenmäßig nicht richtig was reißen konnte gab es Gold und Silber 200 und 100m Brust. Denis Hlushkou, Vera Berberich und Nicole Winter war stark verbessert unterwegs, allerdings reichte es nicht zu einer vorderen Platzierung.

Jahrgang 2008

Recht flott unterwegs waren die VfL-Youngster Leon Ambach, Mia Heusterberg, Erik Maron und Annabelle Römer. Obwohl es nicht ganz nach vorne reichte durften sie mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein.

Jahrgang 2009

Mit vier Goldmedaillen einen überzeugenden Auftritt hinlegen konnte Pirmin Kaiser, der über 100m Freistil mit 1:39,84 Min. sein punktbestes Ergebnis ablieferte. Konstantin Parshin fischte drei weitere Medaillen für das Vereinskonto ab. Nicht weniger sparsam in der Medaillenausbeute die Nora Wagner und Ronja Schütt, die beide insgesamt 7x den Weg zur Siegerehrung antreten durften.